Eure Gedichte
113: LaraCr0ft schrieb am 27.07.2010 um 11:48 Uhr
Alter:16
Titel des Gedichts:Oberflächlichkeit
Wenn die Tiere des Waldes spielten, saß der kleine Igel am Waldrand und schaute traurig zu, wie die anderen Tiere lachten, tobten und sich freuten.
Einmal sagte der kleine Igel: "Ich möchte mit euch durch den Wald tollen."
Die anderen Tiere lachten den kleinen Igel aus und das Eichhörnchen sagte: "Kleiner Igel, deine spitzen Stacheln können uns verletzen."
"Ja", sagte das Häschen. "Du bist nicht liebenswert genug genug, um zu uns zu gehören."
Der kleine Igel wurde noch trauriger und fing an zu weinen. Er war sehr einsam und sehnte sich nach einem Freund.
Eines Tages, als die Tiere wieder beim Spielen waren und der kleine traurige Igel alleine am Rande der Lichtung saß, tauchte plötzlich ein großer gefährlicher Bär im Gestrüpp auf. Er streckte seine gewaltigen Tatzen aus und fing das Eichhörnchen und das Häschen ein.
"Kleiner Igel, hilf uns", rief das Eichhörnchen ängstlich. Es konnte sich mit seinem buschigen Schwanz nicht gegen den starken Bären wehren. Und auch das Häschen versuchte verzweifelt, sich aus den Fängen der Bärentatzen zu befreien.
Als er die anderen Tiere so kläglich schreien hörte, rollte sich der kleine Igel mutig zu einer stacheligen Kugel zusammen und stach dem Bären damit so kräftig ins Fell, bis der Bär vor Schmerz laut aufheulte und die Tiere losließ.
Das Eichhörnchen und das Häschen waren beschämt darüber, dass sie den kleinen Igel so lange wegen seiner Stacheln ausgegrenzt hatten und sagten: "Kleiner Igel, du hast uns mit deinen spitzen Stacheln vor dem bösen Bären gerettet."
Wir waren zu blind und zu oberflächlich um dein wahres Ich zu erkennen.
112: joel aus Deutschland schrieb am 02.06.2010 um 21:22 Uhr
Alter:13
Titel des Gedichts:
mein herz tuht weh, meine eltern streiten sich nurnoch.
ich halt das nicht mer aus diesen streit ich habe das gefühl meine seele blutet und bei jedem streit mer und mer.
111: sagrados aus deutschland schrieb am 11.03.2010 um 13:21 Uhr
Homepage: http://www.sexybieten.de
Alter:
Titel des Gedichts:
hi
finde hast da echt eine schöne seite
liebe grüße aus ostwestfalen
wünscht sagrados
110: Kartenlegen mit Stefan schrieb am 19.12.2009 um 14:46 Uhr
Homepage: http://www.miomai.de
Alter:
Titel des Gedichts:Gästebucheintrag
viele liebe Grüße aus Wuppertal
109: Emmii aus - schrieb am 20.01.2009 um 14:37 Uhr
Homepage: -
Alter:14
Titel des Gedichts:Blut
Heute NAcht bin ich aufgewacht-
die Dunkelheit hat mich
verschwörerisch angelacht.
Sie hat mich magisch angezogen
und mich wieder betrogen`
die stimme überredet mich immer
wieder.
Ich hab dich als freund aufgenommen
aber wie soll ich dich wieder
wegbekommen???
Jedes mal brech ich unter Tränen zu-
sammen, Alle schlafen niemand hört
das Blut wie es tropft,
keiner der an meiner Türe klopft.
Ich leide für meine Sünden,
ich habe versagt mein leben, die
stimme innendrin alles klagt.
das Blut läuft immer weiter, ich
sitz in einer roten Pfütze.
Ich zitter immer stärker und
schlucke tabletten zur beruhigung.
langsam macht sie sich breit, die
erfüllte Bestätigung. Mit schatten
ist mein Kopf erfüllt, ich spür wie
mein Blut abkühlt.
108: Yvi schrieb am 10.09.2008 um 14:13 Uhr
Alter:
Titel des Gedichts:Schmerz
Ein tiefer Schmerz berührt mein Herz.
Mein Herz und meine Seele.
Was ich zuvor als Wärme wahrnahm,
empfinde ich nun als einen eisig kalten Windstoß.Es kam wie aus dem Nichts.
Wie eine Minute dein ganzes Leben verändern kann.Seit diesem Moment an, weiß ich, was es heißt nichts zu fühlen.
Ich hatte weder das Gefühl, dass mein Herz vor Schmerz jeden Augenblick zerbrechen könnte,
noch, dass ich vor hasserfüllter Wut schreien könnte.Denn dieser Augenblick des Nichts, verbat es mir!
Seit diesem Tag, bin ich nicht mehr ich.
Ich fühle, dass ein Teil von mir sich im Nichts aufgelöst hat.
Seitdem frage ich mich mehr und mehr:
Was ist das nichts???
107: Lara schrieb am 30.06.2008 um 17:13 Uhr
Alter:14
Titel des Gedichts:
Alle sehen mich lachen
Sie beneiden mich
Um mein leben
Und weil ich immer glücklich bin
Doch niemand kennt den preis
Den ich zahle
Um die maske tragen zu können
Auf die ein starres lächeln gemalt ist
Und die ich mittlerweile
Nicht mehr abnehmen kann
Ohne mein gesicht
Zu zerstören..
106: bLuE SaPPhiRE schrieb am 07.06.2008 um 19:52 Uhr
Homepage: http://blue-sapphire.lima-city.de
Alter:
Titel des Gedichts:
Das Gefühl, wenn einem das Leben entgleist,
einfach unaufhaltsam durch die Finger gleitet,
wie unbeständiges Wasser,
ist das Gefühl eines endlosen Falles
in schwarze, bodenlose Tiefe...
105: Blutseele aus Deutschland schrieb am 07.05.2008 um 20:40 Uhr
Homepage: http://www.Blutseele.de
Alter:28
Titel des Gedichts:Symphonie des Blutes
Des Blutes Symphonie
Der Schmerz der Seele ist mein Dirigent.
Die Noten ein jeder von Euch kennt.
Die Rasierklinge ist mein Instrument.
Das bei jeder Note meine Haut durchtrennt.
Nun streift die Klinge über meine Haut,
doch ihr hört keinen Laut.
Nichteinmal eine kleine Melodie,
denn es ist des Blutes stumme Symphonie.
Das Finale ist gleich erreicht,
drum schneidet sich die Klinge noch tiefer
in mein Fleisch.
Der Applaus meiner Gedanken nun entbrennt,
denn ich habe meine Ader durchtrennt.
Alles verstummt und ich fall' auf die Knie.
So ist das Ende meines Blutes Symphonie.
104: anka schrieb am 01.05.2008 um 19:26 Uhr
Alter:21
Titel des Gedichts:Der Moment
Allein liegt sie in ihrem Bett.
Ihr ganzer Körper zittert.
Tränen laufen über ihr heißes Gesicht.
Sie merkt,
wie sich alles in ihr zusammen zieht.
Sie kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Alles dreht sich nur noch um eins.
SCHNEIDEN!
Sie hält es nicht mehr aus.
Geht ins Bad.
KONTROLLVERLUST!!!
Und wieder ist es passiert.
Sie hat den Kampf verloren.
103: Raven<3 aus Deutschland schrieb am 26.04.2008 um 22:56 Uhr
Homepage: http://www.totewelt.de.tl
Alter:15
Titel des Gedichts:Klingenzwang
Mein Herz ist grau.
Es schlägt nicht mehr.
Meine Seele kann nicht ruhen.
Mein Blut ist rot, es läuft langsam über meinen Arm.
Die Klinge gleitet ein zweites Mal über meinen weißen Arm... schon verkrustet voller Blut, ist die klinge sehr stumpf.
Dieser Anblick...
Mein Blut fließt, es zeigt mir, dass ich lebe.
Mein Arm zerfetzt von der Klinge.
Meine Seele ist gebrochen.
Das Blut hört auf zu fließen.
Und ein drittes, doch sicher nicht letztes mal, setze ich zum Schnitt an.
Das Blut fließt wieder.
Meine Arme sind übersät... von Narben.
Doch die wirklichen Narben bleiben im Kopf, in der Seele.
Und diese Narben werden nie ganz verheilen, sie werden mich mein Leben lang begleiten... bis in den
Tod...
102: byjAnam schrieb am 17.02.2008 um 17:18 Uhr
Homepage: http://black-despair.dreipage.de
Alter:16
Titel des Gedichts:Suche
Ich suche sie.
Die Narben.
Auf euren Armen und Beinen.
Auf eurem Körper.
Ich suche ihn.
Den jemand,
der zu mir sagt:
„Ich weiß, was du fühlst.“
Ich suche sie.
Die Antworten.
Auf all meine Fragen.
Die keiner beantworten kann.
Ich suche sie.
Die Stecknadel im Heu.
Ich finde nichts.
Und dennoch suche ich weiter.
Copyright © byjanam\'07
101: neonflut schrieb am 12.01.2008 um 23:06 Uhr
Alter:
Titel des Gedichts:
Lasst mich los
Ich ertrage das nicht mehr
Keiner hört was ich sage
Keiner nimmt mich wahr
Versteht ihr das denn nicht?
Verstört in einer Ecke
Zitternd vor Schmerz
Seelenschmerz
Lasst mich los
Ich ertrage das nicht mehr
Gefangen in einem Käfig
Dort wo ich frei sein sollte
Ihr könnt das nicht verstehn
So ignorant, so eigensinnig
Das alles macht mich krank
Seelenkrank
Lasst mich los
Ich ertrage das nicht mehr
Ich will mir selbst weh tun
die Realität verdrängen
Ihr habt es fast geschafft
Lange dauert es nicht mehr
Ein Teil von mir ist schon tot
Seelentot
Lasst mich los
Ich ertrage das nicht mehr
100: heimlichetränen schrieb am 04.01.2008 um 18:06 Uhr
Alter:17
Titel des Gedichts:
il y a un petit voix dans ma tête
murmure nr te blesse pas.
il murmure dans une tempête de désespoir.
cette tempête me fait malade et mon corp tremble
ne peux pas manger, ne peux pas penser, ne peux pas respirer.
c'est mon train-train quotidien.
There is a little voice in my head, whispering don't hurt yourself.
it's whispering in a storm of desperation.
this storm makes me sick and my body shaking.
can't eat, can't think, can't breath.
it's my daily routine.
99: Angel aus Sachsen schrieb am 04.12.2007 um 09:05 Uhr
Homepage: http://www.Angel.of.Light.beep.de
Alter:34
Titel des Gedichts:Zwiespalt
ZWIESPALT……
wieder so ein Tag…
Unruhe macht sich breit…
fühl mich wie ein gehetztes Tier…
der innere Druck steigt
ich will es doch nicht…
doch die Haut, der Körper ruft nach dir…
Zigarette, Bügeleisen, irgendwas….
brenn dich in meine Haut…
ist doch nicht schlimm…
ich will nur wissen ob du noch lebst…
du spürst nichts mehr….
weder Schmerz, noch Gefühle hast du ?
was bist du nur für ein Mensch ?
du hast ein Kind…
es braucht deine Gefühle und Liebe…
also … LOS.. mach schon….
verletz dich endlich…
du willst doch auch das der Druck nachlässt…
verletz dich endlich bevor die Zeit verstreicht…
und du NUR noch an den erlösenden Tod denken kannst…
du hast für deine Umwelt und dein Kind da zu sein….
was bist du nur für ein egoistischer Mensch ?
sagt dir Verantwortung was ?
was zögerst du denn noch ?
willst doch auch das es dir besser geht….
nun mach doch schon geh raus und brenn dich…
nein… ich will es nicht…
sehe vor mir die Augen meines Kindes…
wie es das kleine Wesen schmerzt die Brandlöcher …
auf meinen Armen zu sehen….
wie es schmerzverzerrt schaut und fragt….
Mama AUA ? Wehgetan ?
hasse diese Augenblicke…
die Unruhe wird unerträglich….
mein Hass auf mich immer schlimmer…
ich beschäftige mein Kind und gehe nach draussen…
zünde meine Zigarette an….
brenne Loch für Loch in meine Haut…
spüre erst lange nichts…
doch allmählich kehrt eine gewisse Ruhe ein….
ich lebe wieder….
ich fühle wieder…
geh noch schnell die Zeitung holen…
rauche auf….
denk noch mal kurz an mein Kind….
und mir geht es wirklich besser…
bis ich abends in der Badewanne sitze mit meinem Baby….
dieser mitleidige Blick…
dieser fragende Blick….
diese oft gehörten Worte von meinem Engel….
ein Pusten von ihr auf meine Wunden…
ein … „ heile heile Segen“ aus ihrem Mund…
und wieder quält mich mein schlechtes Gewissen….
aber immer noch besser wie mir selbst das Leben nehmen…
ich will mein Baby nicht im Stich lassen….
BIN ICH DENN WIRKLICH SO UNFÄHIG…
EIN LEBEN ZU LEBEN ? ? ? ?
© BY AngelofLight
März/2004
98: Thomas aus Sauerland schrieb am 26.11.2007 um 21:57 Uhr
Alter:23
Titel des Gedichts:Blut Narben
Blut, Heilmittel gegen meinen Schmerz,
befreist von Kummer Seele und Herz.
Sehe Dich langsam fließen,
über meine Arme sich ergießen.
Mit jedem vergossenen tropfen Blut,
verlässt mich etwas Kummer und Wut.
Will vergessen alles leid,
lasse das Blut fließen, auf das es mich befreit.
Irgendwann schließen sich die Wunden,
doch ihre spuren auch nach Jahren nicht verschwunden.
Zurück nur die Narben bleiben,
wie Erinnerungen, die man in die Haut tat schreiben.
97: Thomas aus Sauerland schrieb am 26.11.2007 um 21:53 Uhr
Alter:23
Titel des Gedichts:Schande eines Freundes
Einst Nachbarn, ja Freunde sogar,
so jung, so unschuldig, verwirrt im Geiste, die Bedrohung nicht gewahr.
So kam ich wie so oft schon als Dein Gast,
unwissend, wie sehr Du Dich verändert hast!
Dein Geist Krank und Stark,
meiner schwach, so das ich mich zu wehren nicht vermag.
So verrichtest Du Dein Krankes werk,
hinterlässt Scham, Schande und Schuldgefühl bei mir, größer wie ein Berg.
Dein Krankes machen, Dein Perverses Tun,
die angst vor Konsequenzen lässt mich nicht ruhen.
Alter Freund, lass mich in ruh, verrat es nicht,
wegen Deiner Krankheit verlier ich sonst mein Gesicht.
Dank Dir diese Schuld, diese Qual und dieses Leid,
bis mich einst der Tod von den Erinnerungen befreit!
96: Julian Enders aus Berlin schrieb am 06.11.2007 um 18:39 Uhr
Alter:20
Titel des Gedichts:Es tut weh
Blut!
Fließe!
Ich spüre dich,
Ich spüre mich!
Ich nehm mich war, Ich bin noch da!
Ich wird verrückt, ich drehe durch,
Ich wird zerpflückt, ich seh die Furcht!
Komm hol mich ab, lass mich hier sein,
Es ist recht knapp, der Arm ist mein…
Ich spüre ihn…
Ich mag den Schmerz,
Ich will nicht fliehn,
Es ist kein Scherz!
Es schmerzt zwar sehr,
Doch tut es gut,
Ich will noch mehr,
Ich spür die Glut!
Es brennt so warm,
Es schlägt mein Herz,
Ich seh mein Arm,
Ich mag den Schmerz!
Mein ganzer Körper soll jetzt brennen,
den Grund kann ich nicht benennen.
Ich schaff es nicht,
doch nur der Arm…
Ich hasse Licht…
Schwarz ist mein Schwarm!
Der andre Arm, ich fühl ihn nicht,
Ich fasse mir in mein Gesicht,
ich muss ihn spüren, ich muss, Ich MUSS,
Das Blut es rinnt in einem Fluss…
-Über Feedbacks würde ich mich sehr freuen,
am besten an meine Email: Loeni@hotmail.de
95: Julian Enders aus Berlin schrieb am 06.11.2007 um 18:36 Uhr
Alter:20
Titel des Gedichts:Das Etwas
Der Tod ist nahe,
Ich spür den Hass.
Die Hoffnung ist ein leeres Fass.
Das was ich sah,
will niemand sehen,
da könnte niemand noch hier stehen.
Mit rotem Stift,
so wie das Blut,
im dunklen Drift,
schreib ich den Sud,
der mich und all den Hass benutzt-
so herb wie ein bittrer Kuss.
Warum nur ich, ich will nicht mehr!
Es schmerzt, es kratzt, es hasst so sehr.
Es platzt die Brust,
die Wut wird frei.
Ich spür den Frust,
Ich sag mir: Schrei!
Doch etwas sticht mir in den Mund,
macht ihn dicht, er ist schon Wund.
„Diese glühend heiße Nadel, die ich halte hier,
näht zu! , den Mund! , ich sag es dir.“
Mit flüsternd zischend Stimm es spricht.
Es sagt mir auch, du traust dich nicht.
Ich schrei in mich hinein,
Es folgt ein schwarzer Schein,
Ich blicke tief zu Boden, Blut!
Ich weiß es jetzt mir fehlt der Mut!
94: Glowfeather aus Schweiz schrieb am 01.11.2007 um 13:03 Uhr
Homepage: http://glowfeather.ch.vu
Alter:18
Titel des Gedichts:Blutgeschrieben
Was ich nie gesehnes lese zwischen Zeilen blutgeschrieben,
was ich immer nur erträumte und mich ewig fortgetrieben,
begrenzt die Enden meines Wissens, nimmt vom Frieden mir den Rest,
hält mich noch immer hier gefangen, bindet mir die Flügel fest,
bis zu dem Tag, an dem Sie frei ist, wird sie ewig weiterleben,
zählt Sekunden, schreibt die Worte, in das Buch das ihr gegeben.
Könntest Du die Welt umfassen und die ganzen Wolken zählen,
all die Worte, ungeschrieben, die mich in den Träumen quälen,
all die Striche, auf den Blättern in dem Buche meiner Seele,
bilden Worte, so endgültig, zu zerschneiden mir die Kehle.
Und die Lieder, trägt der Regen, mit sich fort, sie sind vergebens,
sie, die sich Reimen, aus den Zeilen, des mit Blut geschriebnen Lebens.
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